Verlag Der Schelm

Savitri Devi Mukherji: Trotz

Artikel-Nr. 3396

35,00 €

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Gewicht
1,2 kg

Größe / Variante
Ca. 700-800 Seiten, Festeinband, Fadenheftung, Format: DIN A 5

Menge


 

Beschreibung

Savitri Devi Mukherji: Trotz

 

Erste deutsche Übersetzung der 1951 im Verlag A. K. Mukherji, Kalkutta, erschienenen englischen Originalausgabe.

(Bei der Gestaltung des Titellithos hielt sich der Schelm ganz bewußt am englischen Original. – Bitte also keine Klugscheißereien!)

Exklusiv nur beim Schelm erhältlich!

Die Übersetzung ins Deutsche erledigte P. D. Jensen.

Erscheint im Winter 2021/2022! – Gerne können Sie jetzt schon vorbestellen.

Weitere Bücher Savitri Devis bzw. eines, in dem sie eine Rolle spielt, finden Sie hier.

 

 

Eine Katze kann nichts tun, was nicht im wesentlichen anmutig ist. Ich nehme an, daß ich nichts tun kann, was nicht im wesentlichen nationalsozialistisch ist, und nichts schreiben kann, was nicht getarnte Propaganda ist, ob das eigentliche Thema nun Indien, Echnaton oder Dschingis Khan ist.“

„Trotz“ ist Savitri Devis lebhafte und leidenschaftliche Erinnerung an ihre Verhaftung, ihren Prozeß und ihre Inhaftierung unter dem Vorwurf der Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda im besetzten Deutschland von 1949.

Im September 1948 kam Savitri Devi mit elftausend Propagandaplakaten und Flugblättern nach Deutschland, in denen sie die Alliierten verurteilte und verkündete, daß Hitler noch lebte (was sie damals für wahr hielt).

Sie forderte die Deutschen auf, sich der Besatzung zu widersetzen und auf die Rückkehr des Führers zu hoffen und zu warten.

Es war eine ritterliche, aber vergebliche Geste, geboren aus einem Geist des Trotzes.

Mehr als sechs Monate lang reiste Savitri Devi durch Westdeutschland, verteilte Tausende von Plakate und Flugblätter, nahm Kontakt mit dem Untergrundnetzwerk der treuen Nationalsozialisten auf und schrieb an ihrem Buch „Gold im Schmelztiegel“.

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1949 wurde Savitri Devi in Köln von der siegerhörigen BRD-Polizei verhaftet, verhört und in das Gefängnis von Werl gebracht. Sie wurde am 5. April 1949 in Düsseldorf vor Gericht gestellt, verurteilt und zu drei Jahren Haft verurteilt.

Während ihres Aufenthalts in Werl freundete sich Savitri Devi mit einer Reihe deutscher Frauen an, die als sog. „Kriegsverbrecherinnen“ inhaftiert waren.

Sie vollendete im Gefängnis ihr Werk „Gold im Schmelztiegel“ und setzte die Arbeit an ihrem Hauptwerk „Der Blitz und die Sonne“ fort.

„Trotz“ kann als Begleitband zu „Gold im Schmelztiegel“ verstanden werden, da es zur gleichen Zeit entstand und die Geschichte seiner Entstehung erzählt.

Savitri Devi wurde am 18. August 1949 nach einer Petition des indischen Premierministers Nehru vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

„Trotz“ ist in der englischen Ausgabe, die hier erstmalig in einer deutschen Übersetzung vorliegt, Savitri Devis meistgelesenes Buch.

Es ist in erster Linie kein philosophisches oder historisches Werk, sondern eine fesselnde Ich-Erzählung, die sich oft wie ein Roman liest.

„Trotz“ enthält jedoch Savitri Devis tiefste und ergreifendste philosophische Betrachtung: „Der Weg der absoluten Loslösung“, in dem sie die Lehren der Bhagavad Gita benutzt, um sich vor der Aussicht auf die Vernichtung ihrer Schriften zu trösten und um die richtige nationalsozialistische Sicht des Verhältnisses zwischen Pflicht und praktischen Konsequenzen zu erklären.

Zwei Wochen lang quälte sie sich über die Ungewißheit der Zukunft ihrer Manuskripte, die man ihr nach einer Zellendurchsuchung abgenommen hatte und wechselte zwischen stratosphärischer Trotzhaltung und schwärzester Depression. Und genau hier, in ihrer dunkelsten Stunde, hatte Savitri Devi schließlich ihre tiefste Einsicht, die zur philosophischen Kernbetrachtung über die nationalsozialistische Ethik der losgelösten und selbstlosen Pflicht führt.

Wir erfahren auch, in welch intensivem, fanatischem, ja tollkühnem Maße Savitri Devi sich mit dem Nationalsozialismus identifizierte.

Einmal verhaftet und einmal davon überzeugt, daß eine Verurteilung unausweichlich sei, entzündete sie sich an der trotzigen Begeisterung einer aufrechten Märtyrerin und genoß fortan fast jede Gelegenheit, die das Gerichtsverfahren bot, um ihre Verachtung für die Un-Werte der Sieger sowie ihren unerbittlichen Widerstand gegen deren Macht dramatisch zur Schau zu stellen.

Wenn man „Trotz“ liest, versteht man schnell, warum die Alliierten Savitri Devi inhaftiert haben und – nachdem sie einmal im Gefängnis war – versuchten, sie von den anderen „politischen“ Häftlingen fernzuhalten.

Ihr Geist des Trotzes war und ist ansteckend.

Diese erste deutsche Ausgabe von „Trotz“ enthält als Zugabe für das noch vorhandene ursprüngliche deutsche Volk Savitri Devis „Für immer und ewig...“, ein Buch mit sechzehn „Prosagedichten“, die 1952/53 geschrieben wurden.

 

Zur Autorin:

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Bibliographische Daten:

Ca. 700-800 Seiten, Festeinband, Fadenheftung, Format: DIN A 5

€ 35,--

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