Verlag Der Schelm

Pletat, René: Julius Evola und die Revolte gegen die moderne Welt

Artikel-Nr. 2132

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Beschreibung

René Pletat: Julius Evola und die Revolte gegen die moderne Welt

Mit einem neuen II. Kapitel: Imago  Elementare geistige und methodische Voraussetzungen von "Rivolta contro il mondo moderno"  


Ein Kunde schrieb dem Schelm am 8. März 2019:

"Gestern Buch erhalten. Das ging aber schnell!

Ein UNFASSBAR SCHÖNES Buch - Hochglanzpapier, wie ein Kunstband.

Ich habe das Buch angelesen ... und mich darin ,verloren'. Zwei Stunden sind vergangen wie zehn Minuten ... Rausch, Ekstase, Flow ... - Danke für dieses großartige Buch!"


Seit der Französischen Revolution (1789-99) erfolgten immer wieder Versuche, die offensichtlich negativsten Aspekte der modernen Zivilisation auf materielle oder eben soziopolitische Ursachen zurückzuführen.

Im Grunde bedeutet bereits die Instrumentalisierung Gottes – mit anderen Worten die Beanspruchung und Nutzung der Religion zur Aufrechterhaltung oder auch Restauration des Absolutismus in Staaten wie Frankreich und Spanien – durch Männer wie beispielsweise Joseph de Maistre oder Donoso Cortés im 19. Jahrhundert einen Kniefall vor dem Geist der Moderne, dem Geist des Progressivismus, Utilitarismus, Ökonomismus und Pragmatismus, also einer Welt des Werdens (zeitlichen Daseins), des stetigen Wandels, der beständigen Gärung.

Unter den Schriften von Denkern, die sich bis heute konsequent den geistigen Grundlagen, den fundamentalen Ideen und Werten der modernen Welt entzogen, bildet Julius Evolas Buch „Rivolta contro il mondo moderno“ (1934) eine absolute Rarität hinsichtlich seiner geistigen, kulturellen und politischen Konsequenzen.

Doch die Erschließung dieser Schrift bildet für so manchen Zeitgenossen geradezu eine Unmöglichkeit, mangelt es doch am nötigen Hintergrund- wie Grundlagenwissen. Mit dieser hier vorliegenden Studie wird zum ersten Male der Versuch unternommen, Lesern die nötigen Kenntnisse zu vermitteln, um sich Julius Evolas Gedankenwelt zu großen Teilen selbst zu erschließen.

Im Jahr 1934 veröffentliche der italienische Philosoph Julius Evola sein Schlüsselwerk „Rivolta contro il mondo moderno“ (dt., „Revolte gegen die moderne Welt“), in der er seine Kulturanalyse erweiterte und eine Gesamtschau der Traditionen aller indogermanischen Kulturen anbot (die „Welt der Tradition“). Evola beschrieb die Moderne kulturkritisch als „Zeitalter des Wolfes aus der nordischen Welt“, die der verlorenen Welt der Tradition gegenübersteht.
 

Und man muß eingestehen, daß der (moderne) Mensch mit all seinem diabolischen Wissen um die äußeren Erscheinungen und inmitten seiner zahllosen diabolischen Maschinen armseliger und verlorener ist als je zuvor und spirituell viel eher ein Barbar ist als diejenigen, die er sich anmaßt, mit diesem Titel abzustempeln, da er selbst immer mehr den Umständen unterworfen ist, als daß er sie sich unterwirft und da er deshalb Reaktionen in einem Spiel irrationaler Kräfte ausgesetzt ist, die die Fata Morgana seiner ausschließlich materiellen und sich über materielle Dinge erstreckenden Macht nur zu vergänglich werden läßt.

Er ist soweit entfernt vom Weg der Selbstverwirklichung wie kein Mensch irgendeiner Kultur vor ihm: weil ein teuflisch zu nennender Ersatz des Wissens und der Macht in ihm den Platz des wahren Wissens und der wahren Macht eingenommen hat.“ (Julius Evola)


Das neue zweite Kapitel handelt von Evolas frühen philosophischen Einflüssen und daher primär von Carlo Michelstaedter. Evola gibt selbst in seinem Buch "Saggi sul idealismo magico" von 1925 Michelstaedter als bedeutendsten frühen Einfluß an und läßt Michelstaedter am meisten Raum in diesem Werk vor Otto Braun, Giovanni Gentile, Ottavio Hamelin und Hermann Keyserling. Michelstaedters Leben und Denken bzw. Dissertation werden in dem neuen zweiten Kapitel (Imago) im Hinblick auf die Konvergenz von Denken und Handeln und die Traditionelle Methode vollständig besprochen.


Ein Video als Hinführung zum Thema:


https://www.youtube.com/watch?v=Mfmk1lt7-aE



Zum Autor:


Baron Giulio Cesare Andrea Evola (geb. am 19. Mai 1898 in Rom; gest. am 11. Juni 1974 ebenda) gilt als einer der bedeutendsten Denker und Theoretiker der Antimoderne. Er war ein Kulturphilosoph, Metaphysiker und politischer Traditionalist. Zudem beschäftigte er sich intensiv mit der Rassenlehre.
 

Julius Evola stammte aus einem sizilianisch-normannischen Adelsgeschlecht und nahm als Artillerieoffizier am Ersten Weltkrieg teil. Während der Kriegszeit schrieb er für die futuristische Zeitschrift „Noi“. Zudem betätigte er sich als Künstler und begann als Futurist um 1915 mit dem Malen. Eine erste Werkschau fand 1918 im Palazzo Cova in Mailand statt. Aus dem Krieg kehrte Evola 1920 nach Rom zurück und widmete sich neben der Malerei (Kunsttheoretisches Werk: „Arte astratta, posizione teoretica“, 1920) bis Mitte der zwanziger Jahre verstärkt der Esoterik sowie Philosophie und schrieb zahlreiche Aufsätze. Später leitete er die Zeitschriften „UR“ (hinter der eine okkulte Gruppierung stand) und „Torre“.

Anfang der zwanziger Jahre brach Evola mit der Malerei und Poesie und widmetete sich umfangreichen Studien über Okkultismus, Mystik, Hermetik, Hinduismus und Buddhismus, über die er zeit seines Lebens publizierte. Seit 1925 in Italien als Autor tätig, gelang es ihm 1928, mit dem Werk „Imperialismo pagano“ („Heidnischer Imperialismus“; deutsche Ausgabe Leipzig, 1933) von 1928 erstmals außerhalb Italiens größere Aufmerksamkeit zu erregen, insbesondere weil er, von den bisher gewählten esoterisch-philosophischen Themenstellungen abweichend, deutlich politischer wurde und scharfe Kritik an der Moderne übte. Die Rückkehr zu der von Evola kulturanalytisch beschriebenen Tradition mit ihren vorchristlichen Mythen und Lebensgesetzen wurde darin zur politischen Forderung erhoben. Im Jahr 1934 veröffentliche Evola sein Schlüsselwerk „Rivolta contro il mondo moderno“ (dt., „Revolte gegen die moderne Welt“), in der er seine Kulturanalyse erweiterte und eine Gesamtschau der Traditionen aller indogermanischen Kulturen anbot (die „Welt der Tradition“). Evola beschrieb die Moderne kulturkritisch als „Zeitalter des Wolfes aus der nordischen Welt“, die der verlorenen Welt der Tradition gegenübersteht.

„Der aristokratische Pessimismus“ (Alain de Benoist), der aus dem Schlüsselwerk spricht, machte Evola nicht nur Freunde. Viele Köpfe des seit 1927 in Italien unangefochten herrschenden Faschismus kritisierten seine elitäre Haltung. Neben weiteren esoterischen Studien über Yoga und den Buddhismus veröffentlichte Evola 1937 die Studie „Il mistero del Graal“ (dt., „Das Mysterium des Grals“), die sich mit der Gralsidee als vorchristlichem Weistum auseinandersetzt. 1945 hielt sich Evola in Wien auf und wurde bei einem alliierten Terrorbombenangriff schwer verletzt. Er kehrte 1948 nach Italien zurück und blieb trotz vielfacher Anfeindungen schriftstellerisch tätig. Sein Spätwerk „Cavalcare la tigre“ (dt., „Den Tiger reiten“, 1961) darf als Fortsetzung der Revolte angesehen werden, ist aber auf das „Überleben“ des Traditionalisten in der Moderne ausgelegt und wurde von der Rechten Italiens vielfach positiv aufgenommen, weil es eine lebbare antimoderne Haltung zum Ausdruck bringt.

Ein Einschätzung Evolas durch Alain de Benoist:

Julius Evola ist der berühmteste Vertreter des sogenannten „integralen Traditionalismus“, der nicht mit dem christlichen Traditionalismus oder dem klassischen konterrevolutionären Traditionalismus zu verwechseln ist.

Er stammte aus einer sizilianischen kleinadeligen Familie und durchlebte eine schwierige Kindheit und Jugend, die von der Lektüre Carlo Michelstädters, Giovanni Papinis und Friedrich Nietzsches geprägt war. Er begann ein Ingenieurstudium, das 1917 durch seinen Kriegseinsatz als Unterleutnant der Artillerie unterbrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt setzte eine existentielle Krise ein. Er interessierte sich für die Kunst der Avantgarde, nahm Kontakt zu Tristan Tzara auf und wurde einer der ersten Dadaisten Italiens. Gleichzeitig interessierte er sich für östliche Spiritualität und entwickelte ein vom Tantrismus inspiriertes Konzept des „Ichs“, das er zu einem extremen Individualismus ausweitete.

In den zwanziger Jahren verkehrte Evola in verschiedenen „esoterischen“ Zirkeln Roms und gründete schließlich 1927 die kurzlebige „Gruppe von Ur“. Im folgenden Jahr publizierte er das Buch „Heidnischer Imperialismus“ (italien., „Imperialismo pagano“), in dem er das Christentum scharf angriff und ihm die Größe des antiken Roms entgegensetzte. Er las intensiv das Werk René Guénons und gründete zusammen mit Guido de Giorgio die Zeitschrift „La Torre“ (dt., „Der Turm“), die vom faschistischen Regime ein halbes Jahr lang verboten wurde. Er publizierte verschiedene Arbeiten u. a. über die „hermetische Tradition“, das „Mysterium des Grals“, das „tantrische Yoga“ und den „magischen Idealismus“.

Im April 1930 schrieb er in „La Torre“:

„Wir sind weder Faschisten noch Antifaschisten. Der Antifaschismus ist den unbeugsamen Feinden jeglicher plebejischen Politik und nationalistischen Ideologie gleichgültig. (…) Was den Faschismus angeht, so ist er zu wenig. (…) Wir wollen einen viel radikaleren, unerschrockeneren Faschismus, einen wahrhaft absoluten Faschismus aus reiner Kraft, jedem Kompromiß unzugänglich.“

Nichtsdestotrotz arbeitete er unter Mussolinis Herrschaft für mehrere nicht unwichtige Zeitungen und Zeitschriften. 1934 erschien „Revolte gegen die moderne Welt“ (italien., „Rivolta contro il mondo moderno“), das als Evolas Hauptwerk gilt. Dieses umfangreiche Buch entwickelt eine Doktrin, die wie das seitenverkehrte Negativ zur Ideologie des Fortschritts wirkt. Danach ist die gesamte Menschheitsgeschichte eine Geschichte des langsamen Niedergangs und Verfalls, in der die „männlichen“ und „solaren“ Prinzipien der „hyperboräischen Urtradition“ zunehmend in Vergessenheit geraten seien. Diese Geschichtsmetaphysik basiert auf einer zyklischen Vision des geschichtlichen Werdens und auf der traditionellen Lehre von den „vier Zeitaltern“.

Die moderne Welt entspricht dem Kali-Yuga, der „Wolfszeit“, die das Ende eines Zyklus beschließt. Die evolianische Vision der Welt ist zutiefst elitaristisch und stellt ein organisches Modell der Hierarchie in den Mittelpunkt, das von einer Polarität zwischen oben und unten, hochstehend und minderwertig geprägt wird. Evola stellt die Welt der Tradition, wie sie in der Antike geherrscht hat, in scharfer Opposition der modernen Welt gegenüber, die er als eine lange Involution beschreibt, charakterisiert durch den Aufstieg dämonischer und „unter-menschlicher“ Kräfte, deren Tiefpunkte in seinen Augen die Demokratie und vor allem der Kommunismus sind.

In seinem System sind die „männlichen“, heroischen und kriegerischen Werte gleichbedeutend mit den „solaren“, uranischen Werten, die den „weiblichen“ Werten der chthonischen und unterirdischen Welt entgegenstehen. Dieses Thema nahm er 1958 in „Metaphysik des Sexus“ (italien., „Metafisica del sesso“) wieder auf, das der herabgekommenen modernen eine sakrale Sexualität gegenüberstellt. Fasziniert von Deutschland und der deutschen Sprache mächtig, war Evola ein bereitwilliger Verfechter einer geistigen Union der deutschen und italienischen Kultur. Er versuchte sogar, mit verschiedenen Strömungen der Weimarer Konservativen Revolution in Verbindung zu treten, insbesondere mit einigen völkischen Kreisen. 1934 wurde er im Herrenklub in Berlin empfangen. Sein überspitzter Elitarismus, seine nachhaltig bekräftigte Verachtung für den Begriff des „Volkes“ wie für alles „populäre“ und „feminine“ entfremdeten ihn vom Großteil der Konservativen Revolutionäre, die ihm kaum Interesse entgegenbrachten, trotz der glühenden Bewunderung einzelner (z. B. Gottfried Benn) von ihnen.

Evola brachte dem Nationalsozialismus gewisse Sympathien entgegen, kritisierte jedoch seinen „sozialistischen“ und „plebejischen“ Charakter. Besonders hatte er es auf Alfred Rosenberg abgesehen, dessen „biologischen Rassismus“ er als eine Form des Materialismus anprangerte. Dem stellte er den Begriff der „inneren Rasse“ gegenüber, der zum Teil den Arbeiten von Ludwig Ferdinand Clauß nahestand. 1938 kam ein von Heinrich Himmler in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Schluß, daß Evola jegliches öffentliche Wirken in Deutschland untersagt werden müsse. Im selben Jahr besuchte er Rumänien, wo er Bekanntschaft mit dem Führer der Eisernen Garde, Corneliu Zelea Codreanu, machte, den er als „eine der würdevollsten und geistig am besten orientierten Gestalten“ seiner Zeit beschrieb.

Nach der Besetzung Roms durch die Alliierten floh er nach Wien, wo er im April 1945 einem Bombardement zum Opfer fiel, das eine lebenslange Lähmung der unteren Gliedmaßen zur Folge hatte. Er kehrte 1948 nach Italien zurück, wo er den verbliebenen jungen Militanten Orientierung bot. In „Menschen inmitten von Ruinen“ (italien., „Gli uomini e le rovine“, 1953) skizzierte er die großen Linien einer „konservativ-revolutionären“ Staatslehre. Revolutionär war seine radikale Ablehnung aller modernen Ideen, konservativ die Bekräftigung der Notwendigkeit einer „Ordnung“, basierend auf einer aristokratischen Hierarchie im „apollinischen“ und „über-individuellen“ Geist. Entscheidender als die politischen Ideen des Buches war sein ethischer Gehalt.

Evola erkannte rasch die Vergeblichkeit seiner Bemühungen. In seinem Buch „Den Tiger reiten“ (italien., „Cavalcare la tigre“, 1961) stellt er fest, daß es „kein Ziel mehr gäbe, das den Einsatz seines wahren Seins“ lohne. Er übernahm infolgedessen den antiken Begriff der apoliteia, um eine innere und unwiderrufliche Distanz gegenüber einer zum Untergang verurteilten Welt zu schaffen, und empfahl mehr als je zuvor eine „aktive Unpersönlichkeit“. „Il fascismo visto da destra“ (dt., „Der Faschismus von rechts gesehen“, 1964) schließlich bietet eine interessante Kritik des Faschismus aus traditionalistischer Sicht.

Nach seinem Tod wurde die Asche Julius Evolas in einer Gletscherspalte des Monte Rosa verstreut, wie er es gewünscht hatte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entfaltete Evola in bestimmten Kreisen der Rechten eine Wirkung, die schnell die nationalen Grenzen überschritt. Seit den frühen achtziger Jahren liegen seine Werke in mehreren Sprachen vor. In Italien erschienen zahllose Neuausgaben. Bis heute existiert in Rom eine Julius-Evola-Stiftung.

Quelle: „Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs“, Schnellroda, 2012

Zitate von Julius Evola:

„Eine Kultur oder Gesellschaft ist dann ‚traditionell‘, wenn sie sich nach Prinzipien ausrichtet, die die bloß menschliche und individuelle Ebene übersteigen, wenn jeder ihrer Bereiche von oben her und nach oben hin geformt und geordnet wird.“ – Julius Evola, „Den Tiger reiten“

„Ein Paradoxon der heutigen Zeit: rassistisches Heidentum = liberales Aufklärertum.“

„Das Äußere ist eine Funktion des Inneren, die physische Gestalt ist Sinnbild, Werkzeug und Ausdrucksmittel einer geistigen Form.“

„Die erste Phase der europäischen Revolution und Rekonstruktion hatte die Aufgabe einer Vernichtung der bolschewistisch-marxistischenGefahr. Die zweite Phase kann keine andere sein als die der Antibürgerlichkeit.“

„Der große heilige Krieg ist der Kampf des Menschen gegen die Feinde, die er in sich trägt. Genauer gesagt, ist der Kampf des übernatürlichen Elements im Menschen gegen alles, was triebhaft, leidenschaftsbedingt, chaotisch, den Kräften der Natur hörig ist.“

„Wenn man unter Initation bloß den Vorgang versteht, mit dessen Hilfe man einen Kontakt mit dem Übersinnlichen herstellen kann, muß man sagen, daß die Initation grundsätzlich auch für eine Frau möglich ist.“


„Wir haben den vorliegenden Staatsbegriff völlig a priori konstruiert, ganz unabhängig von jeder geschichtlichen Wirklichkeit. Apriorität bedeutet aber nicht Abstraktheit. Die Idee muß über die Wirklichkeit Gericht sitzen, und nicht umgekehrt. Die Aufgabe der Spekulation ist nicht festzustellen, was besteht, sondern in der unsicheren Welt der Menschen festzulegen, was als Wert gelten muß. Und wenn das nicht der tagtäglichen Wirklichkeit entspricht, darf man es deshalb nicht abstrakt nennen, sondern abstrakt und träge müssen vielmehr der Wille und die Kraft der Menschen genannt werden, die der Idee nicht genügen.“

„Die Erhaltung der biologischen Rassenreinheit ist bestimmt eine der günstigsten Bedingungen, um auch dem ‚Geist‘ einer Rasse seine ursprüngliche Kraft und Reinheit zu bewahren. Ebenfalls bilden im einzelnen die Gesundheit und Unverletztheit des Körpers die Garantie für die volle Wirksamkeit seiner höheren Fähigkeiten.“


Tod

Julius Evola verstarb am 11. Juni 1974 in Rom. Seine Asche wurde von Freunden, die seinem letzten Wunsch folgten, auf den 4634 m hohen Monte Rosa in den Walliser Alpen getragen und in einer Gletscherspalte versenkt.

Bibliographische Daten:

Festeinband, 480 Seiten, 4 Bildseiten, Hochglanzpapier, Format: 160 x 240 mm, Bildanhang

€ 35,--

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