Verlag Der Schelm

Fritsch, Theodor: Handbuch der Judenfrage

Artikel-Nr. 3322

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Beschreibung

Theodor Fritsch: Handbuch der Judenfrage

Die wichtigsten Tatsachen zur Beurteilung des Jüdischen Volkes


In leicht lesbarer Antiquaschrift neu gesetzte Ausgabe der 1944 in 49. Auflage im Hammer-Verlag, Leipzig, erschienenen Originalausgabe.

Nur noch antiquarisch erhältlich!

Durch den fachgerechten Neusatz der pfuschigen Vorlage
erhöhte sich der Seitenumfang auf 621.

Daher mußte der Schelm den Preis auf € 35,- anheben. Ich bitte um Ihr Verständnis!

Ein weiteres Buch des Autors finden Sie hier.

 


Der Schelm freut sich, seiner aufgeklärten und demokratisch geläuterten, kritischen und zivilcouragierten Leserschaft ein weiteres vergriffenes Standardwerk aus der brodelnden Giftküche des Antisemitismus vorstellen zu können.

Der 1881 in Rumänien als Sohn von Judah Loeb Revici und dessen Frau Bella Rosenthal als Max Ravitch geborene Marcus Eli Ravage (ravage = Verwüstung) schrieb im Januar 1928 im „Century Magazine“:

„Wir (die Juden) sind die Eindringlinge; wir sind die Zerstörer. Wir haben von euren eigenen Gütern, euren Idealen, eurem Schicksal Besitz ergriffen. Wir haben sie mit Füßen getreten. Wir sind die erste Ursache des letzten Krieges und nicht nur des letzten, sondern fast aller eurer Kriege. Wir sind nicht nur die Urheber der russischen Revolution, sondern die Anstifter aller großen Revolutionen eurer Geschichte.“ 

Theodor Fritschs „Handbuch der Judenfrage” ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung seine Buches „Antisemiten-Katechismus”. Fritschs Antisemiten-Katechismus erschien erstmalig 1887 im Verlag von Herrmann Beyer. Eine aktualisierte und erweiterte Fassung gab Fritsch unter dem Titel „Handbuch der Judenfrage“ ab 1907 heraus. Das Buch erlebte bis 1945 insgesamt 49 Auflagen und gilt heute noch als wichtige Publikation zur Thematik der Judenfrage.

Vom Hoheneichen-Verlag sollte ebenfalls ein „Handbuch der Judenfrage“ herausgebracht werden. Nach einem Schreiben von 1. Februar 1944 hat
„Pg. Klaus Schickert, der Leiter unseres Instituts [...] mir die Herausgabe anvertraut ...“, so Herwig Hartner-Hnizdo. Kriegsbedingt sollte dieses Handbuch im normalen Lexikonformat nur einbändig sein.

In der Ausgabe des Handbuches von 1944 findet sich im Abschnitt „Juden in der Statistik“ eine Schätzung der tatsächlichen Anzahl der Juden auf der Welt. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 1935. Die Anzahl der Juden wird darin noch als eher zu niedrig als zu hoch geschätzt angegeben.

Im Handbuch wird zwischen Glaubens- und Rassejuden unterschieden. Demnach zählen getaufte Juden und deren Nachkommen weiterhin als Juden. Der Anzahl der Glaubensjuden von 15 Millionen weltweit werden dort 37 Millionen Rassejuden gegenübergestellt. Demnach lebten im späteren Gebiet des Großdeutschen Reiches 4,3 Millionen Rassejuden. Die Anzahl der Rassejuden in Österreich wurde als besonders hoch geschätzt. Nach den Angaben im Handbuch machten die Rassejuden allein in Wien fast die Hälfte der Einwohnerzahl aus.

In den USA lebten demnach 10 Millionen Rassejuden. Da sich die Einwohnerzahl der USA und der Erde seit dieser Zeit mehr als verdreifacht hat, kann geschätzt werden, daß es 30 Millionen Rassejuden allein in den USA und weltweit 120 Millionen geben müßte. Ob das Dritte Reich diese Zahlen bei seinen Maßnahmen zur Bekämpfung des jüdischen Einflusses in Deutschland berücksichtigte, ist nicht bekannt.

Im sogenannten Wannsee-Protokoll, das – wenn es um die darin angegebene Anzahl der Juden geht, die bis 1941 aus Deutschland ausgewandert sind – als teilweise authentisch angesehen werden muß, spielen diese Zahlen keine Rolle. Es ist daher davon auszugehen, daß sie nicht berücksichtigt worden sind. Im Handbuch wird ferner darauf hingewiesen, daß es laut dem jüdischen Gesetz untersagt ist, Israel – also die Gesamtheit der Juden in der Welt – zu zählen.

Seit seiner ersten Veröffentlichung enthielt das „Handbuch der Judenfrage“ über alle Neuauflagen hinweg eine umfangreiche Zitatesammlung, die mit der Behauptung eingeleitet wurde, daß dem deutschen Volk die Aussagen seiner Geistesgrößen über die Juden systematisch vorenthalten worden seien. Daher sei es notwendig, eine solche zusammenzustellen und zu veröffentlichen, um diesem Mißstand Abhilfe zu leisten.

Diese Zitatesammlung umfaßt Textstellen aus den Werken u. a. von Immanuel Kant, Adolph Knigge, Moltke dem Älteren und auch von Theodor Mommsen. Im Fall der letzten drei Personen wurde darauf verwiesen, daß ihre Äußerungen über die Juden in späteren Ausgaben ihrer Werke fehlten. Dies wurde auf die Geldmacht der Juden zurückgeführt, durch die es ihnen gelungen sei, für sie nachteilige Bemerkungen in der Literatur erfolgreich zu zensieren.

Aus dem Jahr 1848 finden sich darin auch Auszüge aus einer Rede eines Abgeordneten der damaligen Nationalversammlung aus Württemberg, der als einer der wenigen Abgeordneten seinerzeit eine Eingabe gegen die Judenemanzipation eingereicht hatte. In diesem Zusammenhang berief er sich auch auf den Fall Joseph Süß Oppenheimers. Der damalige Verfassungsentwurf sah vor, daß die bürgerlichen Rechte unabhängig von der Konfession vergeben werden sollten, was bedeutete, daß auch ungetaufte Juden in den Genuß derselben hätten kommen können. Obwohl er während seiner Rede mehrfach unterbrochen wurde, konnte er sie fortsetzen, da der Parlamentspräsident darauf bestand, daß auch die Ansichten dieses Abgeordneten gehört werden müßten, was wiederum auf den allgemeinen liberalen Zeitgeist damals zurückzuführen ist.

In der Ausgabe, die noch unter der Bezeichnung „Antisemiten-Katechismus“ veröffentlicht wurde, finden sich zahlreiche Stellen, in denen steht, daß aufgrund eines Gerichtsbeschlusses der Abdruck der eigentlich an der entsprechenden Textstelle vorgesehenen Äußerungen nicht möglich war. Auf die Aussagen Martin Luthers bezogen erfolgte der Hinweis, daß dessen Aussagen vielfach zu derb seien, um sie abdrucken zu können, aber auch der, daß zu seinen Lebzeiten eine solche Ausdrucksweise nichts Ungewöhnliches gewesen sei.

Die Zitatesammlung enthält auch Aussagen von Juden sowie Textstellen aus dem Talmud, dem Schulchan Aruch, dem Alten Testament und aus dem Neuen Testament.

Das Handbuch beschäftigte sich mit Lösungsmöglichkeiten für die Judenfrage. In diesem Zusammenhang wurde das Auftreten des Zionismus grundsätzlich begrüßt. Als eine Möglichkeit der Lösung der Judenfrage wurde dementsprechend die Errichtung eines Judenstaates gesehen, in dem die Juden allein unter sich leben konnten. Bis es zu einer solchen Lösung kommen konnte, sollte die Gleichstellung der Juden mit den einheimischen Deutschen aber wieder rückgängig gemacht werden. Dies sollte auf dem selben Weg erfolgen, auf dem die Judenemanzipation seinerzeit auch eingeführt wurde: durch Gesetze und Verordnungen. Im Dritten Reich geschah dies dann schließlich.

Noch in der Ausgabe von 1907 hieß es jedoch dazu, daß eine solche Entwicklung mangels geeigneter Staatsmänner nicht zu erwarten sei. Daher sei man zunächst auf
„private Initiative“ angewiesen. In diesem Sinne wurden im Handbuch Empfehlungen abgegeben, z. B. darüber, von welchen Firmen man als Deutscher bedenkenlos Waren beziehen konnte, welche Zeitungen als Informationsquellen wirklich geeignet waren usw. So ist im Handbuch zu lesen, daß angeblich antijudaistisch eingestellte „deutsche“ Zeitungen dennoch Anzeigen von jüdischen Firmen in ihren Blättern abdruckten. Das wirtschaftliche Überleben wäre zwar schwer gewesen, wenn man sich den Juden offen entgegenstellte, aber eine solche Handlungsweise wurde als „Halbheit“ verurteilt.

 

Inhalt:

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Zum Autor:

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Bibliographische Daten:

621 Seiten, Fadenheftung, Festeinband

ISBN 978-3-947190-87-4

€ 35,--

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