Verlag Der Schelm

Blohm, Erich: Hitler-Jugend – Soziale Tatgemeinschaft

Artikel-Nr. 3339

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Beschreibung

Erich Blohm: Hitler-Jugend – Soziale Tatgemeinschaft

 

In der Republik der Borderliner steht das Buch des ehemaligen HJ-Hauptbannführers Erich Blohm auf dem Index.

 

Das System der Feigen und Dummen ist aber so großzügig, daß Sie als mündiger erwachsener Staatsbürger zumindest ein Exemplar erwerben und besitzen dürfen.

 

Der Schelm konnte einen Restposten dieses im freiheitlichsten Buchhandel des freiheitlichsten Staates, der je auf deutschem Boden bla..., nicht erhältlichen und sehr gesuchten Buches ergattern.

 

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Aber Achtung! – Ein Versuch zur Glorifizierung der Hitler-Jugend durch den Pädagogen Erich Blohm, der sich nach dem Krieg in der Deutsche Reichspartei engagierte, ist in diesem Buch nicht zu finden. Blohm tritt lediglich der Verunglimpfung der deutschen Jugend durch Sieger, Mitsieger und die würdelose Nachfolge-Schwätzer-Generation entgegen. Und zwar durch eine genaue Darstellung der tatsächlichen damaligen Erziehungsgrundsätze und -methoden der Hitler-Jugend.

Dieses Buch belegt durch Zeugen und mit Zeugnissen, was die Hitler-Jugend sein sollte. Das Bildmaterial zeigt, wie es in dieser größten Jugendorganisation wirklich aussah. Blohm überläßt die Wertung der Hitler-Jugend dem Leser; er schrieb keine Jugenderinnerung eines alten Mannes. Es geht dem Verfasser um die Wahrheit. Wer in seinem Buch nach Jahrzehnten der Verdummung und Verdammung die Rehabilitierung einer ganzen Generation zu erkennen glaubt, mag der Wahrheit die Ehre geben und der Ehre der Gefallenen den ihr gebührenden Rang einräumen. Alle, die damals führten und heute noch leben und alle, die geführt wurden, werden im Text und seinen begleitenden Bildern die eigene Vergangenheit wieder entdecken, zu der sie sich ohne Scham bekennen dürfen.

Der Autor zeigt, wie die Jugend bei den Eltern, bei Besuchern und im Ausland auftrat und wirkte. Dazu werden Zitate, Berichte, Anweisungen und Gesetzgebungen herangezogen.

Jugend will sich für Ideale begeistern. Darum konnte der evangelischer Theologe Prof. Dr. Helmut Thielicke – ein ausgewiesener Gegner des Dritten Reiches – am 17. Juni 1962 im deutschen Bundestag erklären:

So kommen Sie zu Ihrem Rektor und fragen: ,Können Sie uns nicht eine Idee sagen, um die wir uns gruppieren können? Wissen Sie kein Ideal, um das wir uns scharen und dem wir dienen können? Es ist alles da: Wille zum Dienen, Hingebungsbereitschaft, Begeisterungsfähigkeit.' Da ist die Bereitschaft, sich für etwas einzusetzen und einem Größeren zu dienen, das Herz für etwas schlagen zu lassen.“

Und darum konnte Thielicke an gleicher Stelle aus John Osborns „Blick zurück im Zorn“ – ein Schauspiel des britischen Dramatikers in drei Akten, das am 8. Mai 1956 in London uraufgeführt wurde und literaturgeschichtlich als programmatisches Kernwerk der Angry Young Men gilt – zitieren: „Herr Gott, wie sehne ich mich nach etwas Enthusiasmus! Ganz gewöhnlichem, menschlichem Enthusiasmus. Eine warme, begeisterte Stimme ,Hallelujah' in die Welt schmettern zu hören... Wie lange bin ich nicht mehr mit jemandem zusammen gewesen, der sich für irgend etwas begeistern konnte.“ (Helmut Thielicke, „An die Deutschen“, Tübingen, 1962, S. 10 f.)

Dieses außergewöhnliche Buch des einstigen HJ-Führers Erich Blohm ist gewidmet:

  • Dem Gedenken aller Kameraden der Hitler-Jugend,

  • Dem Gedenken aller Kameradinnen des Bundes Deutscher Mädel (BDM),

die im Glauben an Deutschland ihr junges Leben hingaben.

 

Aus dem Inhalt:

Vorwort / Aus der Geschichte der Jugendbewegung (sozialistische Jugendverbände, Bündische Jugend, konfessionelle Jugend, Völkische Jugend, Deutsche Jugend in der Weimarer Republik) / Entstehung der Hitler-Jugend / Organisation der Hitler-Jugend / Freiwilligkeit als Prinzip der Hitler-Jugend / Selbstführung der Hitler-Jugend / Hitler-Jugend und Staatsjugend / Erzieherische Grundsätze und Aufgaben der Hitler-Jugend (Schulungsarbeit, Heimabende, Film und Rundfunk, Pressewesen, körperliche Ertüchtigung, Wehrerziehung, Adolf-Hitler-Schulen) / Heime der Hitler-Jugend / Sozialarbeit der Hitlerjugend / Kulturarbeit in der Hitlerjugend (Feiergestaltung, Musik, Schrifttumsarbeit, Theater und Jugend, Rundfunk, Puppenspiel und Laienspiel, Kulturarbeit im Bund Deutscher Mädel BDM) / Das BDM-Werk „Glaube und Schönheit“ / Grenz-und Auslandsarbeit der Hitlerjugend (volkspolitische Jugendarbeit, Auslandsarbeit) / Das junge Europa und die Hitler-Jugend / Kriegseinsatz der Hitler-Jugend (an der Front, in der Heimat, Kriegsbetreuung) / Baldur von Schirachs Verantwortung / Ausländische Jugend-Organisationen / Nachwort / Quellenverzeichnis / Anhang.

 

Das Inhaltsverzeichnis:


Vorwort 3
Einleitung 9
Aus der Geschichte der Jugendbewegung 16
Die sozialistischen Jugendverbände 16
Die bündische Jugend 17
Die konfessionelle Jugend 18
Die völkische Jugend 18
Die deutsche Jugend in der Weimarer Republik 20
Entstehung der Hitler-Jugend 24
Die österreichische Hitler-Jugend 36
Sudetendeutsche berichten 38
Hans-Mallon-Gedächtnisstätte 44
Aus der Kampfzeit der Hitler-Jugend 47
Wie ich zur HJ kam 58
Gründung von HJ-Gruppen auf dem Lande 62
Jahresparolen 63
Die Organisation der Hitler-Jugend 64
Freiwilligkeit als Prinzip der Hitler-Jugend 69
Selbstführung der Jugend 82
Hitler-Jugend übernimmt Ehrenschutz
vorgeschichtlicher Denkmäler 87
Eigenes Disziplinarrecht der Hitler-Jugend 88
Hitler-Jugend und Staatsjugend 93
Erzieherische Grundsätze und Aufgaben der Hitler-Jugend 107
Weltanschauliche Schulung 112
Heimabende 116
Film und Rundfunk 118
Pressewesen 120
Die körperliche Ertüchtigung 123
Wehrertüchtigung 128
Die Adolf-Hitler-Schulen 133
Lehrkörper 136
Lehrplan 145
Heime der Hitler-Jugend 151
Architektentagungen der HJ 1938 156
Jugendwohnheime 159
Die Kinderlandverschickung (KLV) 169
Zeltlager der Hitler-Jugend 174
Großzeltlager 180
Fahrten der Hitler-Jugend 183
Sozialarbeit der Hitler-Jugend 200
Rechtspolitische Arbeit 206
Jugendschutz 208
Arbeitsschutz 218
Berufswettkampf — Begabtenförderung 219
Bauerntum und Landdienst 226
Sozialarbeit des Bundes Deutscher Mädel 232
Gesundheitsdienst 243
Kulturarbeit der Hitler-Jugend 246
Aufbau und Gliederung der Spieleinheiten der Hitler-Jugend 271
Das BDM-Werk "Glaube und Schönheit" 272
Grenz- und Auslandsarbeit der Hitler-Jugend .275
Das junge Europa und die Hitler-Jugend 291
Kriegseinsatz der Hitler-Jugend 296
Die Nordsee-HJ im Kriegsjahr 1942 310
Kriegsbetreuungsdienst 315
Baldur von Schirachs Verantwortung 317
Ausländische Jugendorganisationen 334
Nachwort 353
Dokumentenabschrift: Vlajka Presse-Briefe 357
Anhang 358
Zeittafel der deutschen Jugendbewegung
von 1890 bis 1933 365
Richtlinien über das Verhältnis zwischen NSDAP und
Hitler-Jugend 371
Gesetz über die Hitler-Jugend vom 1. Dezember 1936 383
Literaturverzeichnis 391
Personenregister 393

 

Bibliographische Daten:

395 Seiten, Festeinband, Fadenheftung, Goldprägung auf Buchrücken und -Einband, Schutzumschlag, zahlreiche Abbildungen auf schwarz-weißen Bildafeln (Kunstdruckpapier), Zeittafel der deutschen Jugendbewegung von 1890 bis 1933, Inhalts- und Literaturverzeichnis, Quellenverzeichnis, Personenregister, Format: DIN A 5, Gewicht: 730 Gramm

 

€ 25,--

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